Christen im Alltag
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Alles Neu

"Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne..." 2. Mose 25,8

Es ist soweit. Wir übersiedeln in die neuen Gemeinderäume. Am 09. Mai 2010 feierten wir unseren ersten Gottesdienst in den neuen Räumlichkeiten!

Mit einer Liedzeile aus einem bekannten und von uns oft gesungen Chorus "Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, die du geschaffen durch dein Allmachtswort ..." möchte ich meinem ehrfurchtsvollen Staunen Ausdruck verleihen, über dass, was Gott in Langenegg und darüber hinaus in unserer gesamten Region tut und noch vor hat zu tun. Und er will es IN uns, MIT uns und DURCH uns tun.

Aber all das übersteigt bei weitem unser menschliches Denkvermögen. Das ist für uns auch schwer im Herzen anzunehmen und glauben zu können, weil uns einfach die Vorstellung, das tiefe Bewusstsein von Gottes Größe fehlt oder abhanden gekommen zu sein scheint. Wir lesen von großen Glaubensvätern, die von einem Glauben an einen Großen und Allmächtigen Gott angesteckt, gerade zu beseelt waren. Wir teilen mit diesen Männern den gleichen Glauben aber ist uns die Größe Gottes genauso bewusst wie ihnen?

Vor siebeneinhalb Jahren bezogen wir unsere Räume über der Raiffeisenkassa. Viele Geschwister sagten uns damals beim Eröffnungsgottesdienst dass diese Räume bald zu klein sein werden. Wir waren der Meinung das wir keine Megagemeinde im Bregenzerwald brauchen würden sondern das unsere Region viele Gemeinden braucht.

Und an dieser Einstellung hat sich bis heute nichts geändert. Wir brauchen immer noch keine Megagemeinde und wir werden auch nie eine haben, aber was Gott im Augenblick ja tut begeistert mich, das sprengt in vielem meine Vorstellungskraft und ich erkenne beschämt wie klein ich von Gott gedacht habe.

Gott hat eine neue Tür aufgemacht ... Eine Tür zu einer neuen Dimension von der wir niemals nur zu träumen gewagt hätten, weil Gottes Gedanken immer noch so weit über unseren Gedanken sind wie der Himmel über der Erde und seine Wege über unseren Wegen (Jesaja 5,9). Nun bekommen wir eine Gemeinde und wir bekommen sie zu solch gewaltigen Konditionen, dass wir allein daran erkennen können, dass Gott hier die Hand im Spiel hat. Wir bekommen endlich viele neue Möglichkeiten, Gott zu dienen und Menschen da draußen zu erreichen, wie wir es in unseren kühnsten Visionen zu Träumen gewagt hätten: Vorträge, Konzerte, Theater, Seminare, usw. all das ist möglich geworden in den eigenen Räumen!

Nicht, weil wir so gut sind, sondern weil Gott hier viel mehr vorhat.