„Wenn die Angst mich treibt und die Seele schreit, nimm mein Herz in deine Hände. Wenn ich nicht versteh´, was ich vor mir seh´, wenn das falsche Licht mich blendet.
Halte mein Herz bei Dir -
halte es fest in Deiner Hand - halte mein Herz bei Dir -
halte es fest, halt es ganz fest bei Dir, mein Jesus.
Wenn der Blick sich trübt,
wenn die Seele lügt
nimm mein Herz in Deine Hände wenn ich nicht versteh
was ich von mir seh
wenn der Kampf in mir nicht endet. Halte mein Herz bei Dir ...“
So der Text eines Liedes, das vielleicht ein Stück die Not eines verzweifelten, hilfesuchenden Menschen spiegelt.
Wenn du in den Spiegel blickst und die ganze Not, Misere darin siehst, dann komm in die Ruhe, in die Stille, in die Gegenwart GOTTES! Er allein vermag den Grund deiner Seele zu erkennen. Da wo Menschen an ihre Grenzen der Hilfeleistung kommen, da beginnt für GOTT die Arbeit.
In unserer so „guten“ Welt, voll des Überflusses hat sich eine andere Form von Not einen Platz erzwungen. Wir leiden nicht an Hunger oder Kälte, wie so viele auf diesem Planeten. Wir haben ein warmes und höchst wahr-scheinlich sogar gutes Bett mit schöner Bettwäsche. Wir haben geheizte, wohl aufgeräumte Wohnungen oder sogar Häuser. Unser Tisch ist immer noch gedeckt, auch wenn wir keine Arbeit mehr haben. Und Menschen sind immer in unserer Umgebung…
Aber wir frieren vor Kälte und hungern einen anderen Hunger. Wir leiden einen Hunger nach Liebe und Anerkenn-ung, Wertschätzung. Und frieren, weil alles um uns herum so gleichgültig und nur auf sich selbst fixiert ist. Wir selber sind nicht mehr im Stande zu lieben und den anderen wahrzunehmen. Was ist bloß geschehen?
Wir haben ein Leben ohne GOTT leben wollen. Doch das konnte auf Dauer nicht funktionieren. Wir können die Re-chnung nicht ohne den Wirt machen. Er ist der Schöpfer des Lebens. Er hält die Schlüssel in seiner Hand. Deinen Lebensplan und meinen. „Kehre um mein Volk zu mir…“ In Sacharja steht die Einladung des Herrn: „Kehrt um zu mir! Spricht der HERR der Heerscharen, und ich werde mich zu euch umkehren…“ in Jesaja ruft er uns zu „ Ich habe deine Verbrechen ausgelöscht wie einen Nebel und wie eine Wolke deine Sünden. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst… 44,22“ und in Jesaja 55, 7 „Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Ge-danken! Und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem GOTT, denn er ist reich an Vergebung!“
Wir haben in aller Hektik das Wesentliche aus den Augen verloren. Vergessen, von wem all das Gute kommt. Und nun wissen wir in unserem goldenen Westen nicht mehr weiter. Von allen Seiten sind wir bedrängt. Unsere Seelen leiden und wir haben unseren nächsten Generationen nicht mehr wirklich etwas zu bieten. Doch wir können noch schreien. Schreien zum HERRN! Und Er wird unser Schreien hören und Er wird unser Schicksal ändern. Lasst uns GOTT suchen, solange Er sich noch finden lässt. Noch ist es nicht zu spät!
Sage GOTT danke für dein Leben, deine Familie, deine Heimat usw. und bitte Ihn, deine Seele zu heilen. Sie wieder mit dem Guten zu füllen, deine Gedanken und Worte und Handlungen aus der Quelle des Lebens zu erfrischen. GOTT ist immer noch derselbe, weil Er treu ist. Wenn ein Mensch umkehrt von seinen eigenen Wegen und wieder auf den Herrn zu läuft, dann lauft ihm GOTT selbst entgegen. Empfängt ihn mit Armen der Vergebung, umgibt ihn mit väterlicher Liebe und Fürsorge. Er hat den Lebensplan für dein und mein Leben. Komm zu Jesus!
Es ist nicht immer ein kleiner Schritt, zurück in die Fülle des Lebens zu kommen. Aber es ist immer noch Sein Plan für unser Leben. Wir als Christen im Alltag haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen zu begleiten, ihnen die Liebe und die Möglichkeiten GOTTES zu zeigen und zu lehren. Miteinander ein Stück des Weges zu gehen und immer wieder zu zeigen, dass GOTT alles möglich ist. Wir selbst sind ein Zeugnis Seiner Liebe. Ohne Ihn, wäre auch unser Leben traurig und leer. Wir haben nicht immer die passende und schnelle Antwort. Aber wir haben den HERRN unseren Arzt selbst erfahren, wir kennen den Weg zu Ihm, wir beten mit dir, wir teilen mit dir unser Leben, geben dir Liebe und Wertschätzung und lassen dich miterleben, dass auch wir immer von Seiner Gnade abhängig sind und dass wir auch noch Fehler machen. Aber die Fehler können uns nichts mehr anhaben, denn JESUS CHRISTUS ist unser HERR und Er hat uns alle Schuld und Vergehen vergeben. Darum gehen wir frohen Mutes auch in schweren Zeiten den schmalen Weg zum richtigen Ziel! |